Über Portugal

"Wo das Land endet und das Meer beginnt"

Luís Vaz de Camões, portugiesischer Dichter und Soldat, 16. Jh

 

 
Das vielseitige und gastfreundliche Land am Atlantik, eine der ältesten Nationen Europas mit mildem Klima und rund 3000 Sonnenstunden im Jahr, ist das ideale Reiseziel!

Von Nord bis Süd hat Portugal eine Ausdehnung von 560 km und beträgt maximal 218 km an Breite. Die Landschaft überrascht durch ihre Vielfältigkeit. Im Norden herrscht grüne Landschaft mit Granitbergen und Schiefertäler, im Süden treffen wir auf trockene Hochebenen, sanfte Hügel, weiß getünchte Häuser und einladende Strände. Im Westen und im Süden treffen wir auf einen abwechselnden Küstenabschnitt der vom Atlantischen Ozean angeschwemmt wird (ca. 830 km) und im Norden und im Osten verläuft die ca. 1.200 Km lange Grenze zu Spanien. Die Fläche vom gesamten Festland beträgt ca 88.500 km² und ergänzt sich durch die zwei, im Beginn des 15. Jahrhunderts, entdeckten Gruppen von Inseln der Azoren und Madeira, auf 92.000 km².

Der Westen der Iberischen Halbinsel ist seit Jahrtausenden besiedelt. Die Spuren der Menschheit gehen in Portugal weit über 25.000 Jahre zurück. Stämme und Völker haben sich hier niedergelassen, wie die Kelten und Iberer (daraus entstanden die Lusitaner), Phönizier, Karthager und am längsten und bedeutendsten war der Aufenthalt der Römer (2. Jh v.Chr bis 3. Jh n.Chr.). Es folgten die germanischen Völker (Sueben, Vandalen und Alanen) bis zu der Einwanderung der Araber, als die Mauren bekannt (8. bis 12. Jh). Die “Reconquista” (Rückeroberung) war mit der Gründung neuer Königreiche und Grafschaften verbunden, wie es mit der Grafschaft Portucalensis passiert ist, die im Laufe des 12. Jh zum unabhängigen Königreich aufgestiegen ist und die Grenzen bis ins 13. Jh, praktisch wie bis heute, festgelegt hat.

Die Monarchie Portugals bestand bis 1910 und es folgten sich vier Dynastien: Afonsina o. Burgunder (1143-1383), Avis (1385-1580), Filipina (1580-1640) und Bragança (1640-1910). Die Hochblüte wurde durch die Entdeckungsfahrten und Eroberungen im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts erlebt. Persönlichkeiten wie Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama oder Fernão de Magalhães sind für die Weltgeschichte bekannt geblieben. Ein weiteres goldenes Zeitalter Portugals geschah im 18. Jh., verbunden mit dem Reichtum aus den Goldminen Brasiliens und machte König João V zum portugiesischen Sonnenkönig. Aus diesen Phasen der Geschichte Portugals empfehlen sich die Besuche von UNESCO klassifizierten Kulturerben wie: Convento de Cristo in Tomar, National Palast Sintra, Alcobaça Abtei, Batalha Kloster, Hieronymus Kloster in Lissabon und Mafra National Palast.

Das 19.Jh. und das 20. Jh. brachten turbulente Zeiten in der Übergangsphase zur Republik, wie die Ermordung des Königs Carlos und seinem Thronfolger 1908 und die am 5. Oktober 1910 ausgerufene Republik, die in 15 Jahren 45 Regierungen erlebte. Ab 1926 begann eine Militärdiktatur die sich unter dem Ministerpräsidenten Salazar zur längsten Diktatur Westeuropas entwickelte. Die Nelkenrevolution vom 25. April 1974 beendete nicht nur den Faschismus sondern auch den schon 13 jährigen Krieg in den afrikanischen Kolonien. Der Aufbau der Demokratie verlief langsam und der Beitritt 1986 zur Europäischen Gemeinschaft, zusammen mit dem Nachbarn Spanien, hat den Prozess unterstützt.

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Minho

Braga

Douro

Porto

Coimbra

Fatima

Lissabon

Évora

Alentejo

Algarve

Lagos

Saudade & Fado

Wehmut & Schicksal

Diese zwei Elemente gehören zueinander und zusammen bilden sie die Seele der Portugiesen.

Die Musik Portugals, die am meisten über die Grenzen ins Ausland kommt, ist mit wenigen Ausnahmen der Fado. Dazu beigetragen hat die erstaunliche Karriere der 1920 in Lissabon geborenen Amália Rodrigues, die zum ersten Mal auswärts in Madrid auf Einladung des portugiesischen Botschafters sang.

Im Fado Gesang werden klassische oder moderne Gedichte von Frauen oder Männern interpretiert, die mit Wehmut und Schmerz des Lebens “gewürzt” werden. Die Themen der Texte sind regelmäßig die verlorene Liebe und andere Schiksale des Lebens, obwohl auch eine Vielfalt von munteren Texten zu hören ist. Es gibt kaum einen Fadotext, der nicht das Wort “Saudade” beinhaltet. Es ist das Empfinden einer Sehnsucht nach etwas was nicht mehr erreichbar ist und hängt mit der portugiesischen Seele zusammen, so dass dieses Volk gegenüber anderen Südländern eher ruhig und zurückhaltend wirkt. Die Theorien sind viele die den Fado erklären wollen: die weite Seefahrt, die Einflüsse der Kapverden und Brasilien, u.a.. 

Der mehr “gewöhnliche” Fado ist der Fado aus Lissabon, den man überall hört und den auch ein Teil der jüngeren Generation schätzt. Dann müssen wir selbstverständlich den weniger verbreiteten Fado aus Coimbra nennen, der traditionsgemäß von den Studenten der ältesten Universitätsstadt des Landes gesungen wird. Die Tradition bestimmt auch, dass es die Männer sind, die diese Art von Fado singen, auch wenn heutzutage der Anteil von Frauen die dort und landesweit studieren, wesentlich größer ist.

In beiden Fällen ist die musikalische Begleitung ziemlich die gleiche: die klassische Gitarre und das am meist verbreitete portugiesische Instrument – “Guitarra portuguesa”. Dabei handelt es sich um ein Zupfinstrument abgeleitet von der Cister o. Zither mit 12 Saiten in Paaren angeordnet und birnenförmigen Korpus.

Minho

Die grüne Wiege der Nation

Dieses Gebiet wird nach dem portugiesisch-spanischen Grenzfluss Minho benannt und bezieht sich auf den Nordwesten einschließlich der Atlantikküste. Es ist eine der abwechslungsreichsten Gegenden ganz Portugals: wildromantische Gebirgslandschaft, saftig grüne Wiesen und Weinberge, dazwischen eindrucksvolle Königsburgen und Festungen, von denen aus man für die Gründung eines unabhängigen Königreiches gegen Mauren und Spanier kämpfte. Der Minho ist bekannt als die Wiege der Nation, weil hier die Geschichte des Landes beginnt, als in dieser Region der erste König Portugals auf die Welt gekommen ist.

Der Minho hat aber nicht nur viel Geschichte, sondern bietet auch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit interessanter Architektur und Kunst, wo man in den historischen Stadtzentren vieler Ortschaften, wie z.B. Viana do Castelo, Braga, Guimarães oder Ponte de Lima, noch so richtig die mittelalterliche Luft schnuppern kann.

Bekannt als der „Garten Portugals“, ist der Minho die grünste und fruchtbarste Region des Landes, mit intensiver Landwirtschaft. Zwischen Waldstreifen liegen Obsthaine mit Oliven-, Orangen-, Apfel-, und Kirschbäumen und auch große Felder mit Maisanbau. Diese Provinz ist auch Heimat des berühmten Vinho Verde (“Grüner Wein”), eine im Minho angebaute Weinsorte. Interessant zu betrachten sind auch die Weinreben, die in hohen Spalieren angebaut werden und die im Konzert mit den terrassierten Wiesen sattgrüne geometrische Muster über die Landschaft legen. Überhaupt ist der Minho ein Flickenteppich kleinster Felder, wo nahezu jeder Flecken bebaut wird – auch unter den grünen Gardinen der Weinspaliere wachsen Bohnen, Kohl und Kartoffeln.

In die Flusstäler schmiegen sich malerische Bauerndörfer mit kalkweißen Kirchen und dunkelgrauen Granithäusern und die vielen kleinen Fischerdörfer befinden sich in der wunderschönen Küstenregion, die an den meisten Stellen noch wild und unverdorben ist. Das Blau des Meeres bildet einen faszinierenden Kontrast zu dem Grün der Landschaft und dem Braun der hohen Berge.

Nicht zu verpassen ist der Besuch des seit 1971 bestehenden Nationalparks Peneda-Gerês. Nahe der spanischen Grenze und mit einem Gebiet das ca. 72 000 ha umfasst, bietet dieser Nationalpark eine imposante Naturlandschaft mit Wäldern, Seen, Flüssen und Gebirgen und teilweise auch völlig unberührte Gebiete mit einer einmaligen Vielfalt an Pflanzen und Tieren (darunter Wildpferde, Wölfe, Königsadler, u.a.). Mit vielen Wanderwegen, ist das entdecken und erwandern dieses Nationalparkes, hauptsächlich für Naturliebhaber, eines der schönsten Abenteuer auf südeuropäischem Boden.

In dieser Provinz werden die Traditionen noch gepflegt. Schon während der Römerzeit setzte sich hier das Christentum durch und bis heute sind diese christlichen Traditionen lebendig geblieben, die sich in den vielen romanischen Kirchen und Klöstern und auch in den zahlreichen Festen und Prozessionen äußern. Ein Kirchweihfest mitzufeiern ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Heiligenprozession ist nur ein Vorspiel zum ausgelassenen Bauern- und Folkloretanz am Abend, wozu die Bürger ihre Festtracht anziehen und die Frauen und Mädchen ihre schönen Filigranketten umlegen.

Ein Genuss ist auch die reichhaltige und köstliche Gastronomie der Region, die der Tradition mehrerer Generationen folgt, mit vielen Fleisch– und Fischgerichten, an der Küste natürlich die Meeresfrüchte und auch dem verführerischen Süßgebäck klösterlichen Ursprungs.

Braga & Guimarães

Bischöfe & Adlige

Im Herzen der fruchtbaren Região do Minho liegen, nur ca. 35 km voneinander entfernt, die zwei Nachbarn mit unterschiedlichem Charakter: Braga, die religiöse Stadt und Guimarães, morre aristokratische Stadt.Die Geschichte beider Nachbarstädte verliert sich in der Vergangenheit, da deren umliöse Stadt und Guimarães, die aristokratische Stadt.Die Geschichte beider Nachbarstädte verliert sich em der Vergangenheit, da deren umliöse undereegende Gegendieda Gegendieda em bronze die archäologischen Überreste der eisenzeitlichen Citânia de Briteiros (ca. 7 km von Braga e ca. 14 km von Guimarães entfernt) bezeugen. Auf die Römerzeit gehen ebenfalls zahlreiche Zeugnisse zurück, wie zB, Grenzsteine, Skulputuren, Brücken, Ruinen römischer Villas , ua

 

In Braga herrschten zur vorrömischen Zeit die Brácaros – deren Name für immer mit der neuen Siedlung verbunden werden sollte – heute noch werden die Einwohner Bracarenser gennant. Als Gründer Bragas gelten jedoch die Römer, die die eigentliche Stadt im Jahr 16 v.Chr. errichteten und diese Bracara Augusta nannten, zu Ehren Kaiser Augustus. Noch zu Römerzeiten wurde Braga zur Hauptstadt der Provinz Gallaecia erhoben, einer Gegend, die das heutige Galizien und den Norden Portugals bis zum Fluss Douro umfasste. Hier wurde die erste Diözese der ganzen Iberischen Halbinsel gegründet, so kam das Christentum in Braga noch in der Zeit der Aposteln auf.

Im 5. Jh. wurde die Stadt von den Sueben erobert und im 6. Jh. von den Westgoten. Beide Völker hielten hier Konzile ab und übertraten zum katholischen Glauben.

Anfang des 8.Jh. besetzten die Mauren die Stadt über die sie bis Anfang des 11. Jh. herrschten, als diese erobert wurden und Braga in den dauerhaften Besitz der Christen kam. Von diesem Zeitpunkt an, wurde die Stadt immer von den Erzbischöfen regiert und somit bekannt als „Stadt der Erzbischöfe“.

Heutzutage ist Braga weiterhin das katholische Zentrum des Landes, wo Religion und Glauben noch eine sehr wichtige Rolle spielen. Damit bewahrheitet sich das portugiesische Sprichwort, dass in Porto gearbeitet, in Coimbra studiert, in Lissabon gelebt und in Braga gebetet wird. Tatsächlich befinden sich praktisch an jeder Ecke in der Stadtmitte religiöse Bauten, wie Kapellen, Kirchen und Klöster – alles in allem über 30!

Außer der ältesten Kathedrale Portugals und den Kirchen, muss man die Stadt mit Ihren schönen Gärten, Plätzen, Alleen und Strassencafés spüren, so wie auch die nahe Umgebung erkunden, wie z.B. das Heiligtum Bom Jesus (UNESCO 2019) mit der heute weltweit ältesten, noch mit Wasserballast betriebenen Seilbahn und seiner monumentalen Freitreppe mit vielen Kapellen und Barockbrunnen mit interessanter Symbolik.

Guimarães, bekannt als „Die Wiege der Nation“, da sie die Geburtsstadt des ersten portugiesischen Königs Afonso Henriques ist, nimmt im Herzen der Portugiesen einen besonderen Platz ein.

Nach der Herrschaft der Römer, Sueben, Westgoten und Mauren, kam dieses Gebiet im 9. Jh., während der ersten christlichen Bewegungen und Rückeroberungen der islamischen Gebiete, in den Besitz des galizischen Adels, von dem sich Graf Vímara Peres abhob – noch heute werden die Einwohner von Guimarães Vimaranenser genannt. Als Gründerin der Stadt gilt jedoch eine Nachfolgerin dieses Galiziers, die Gräfin Mumadona Dias, die im 10. Jh. in der Kleinstadt ein Kloster gründen lieβ und zum Schutz diesem, den Auftrag für den Bau der Burg und der ersten Verteidigungsmauer gab.

Ende des 11. Jh., wurde die Burg zur Residenz des Grafen Heinrich von Burgund und seiner Gemahlin Teresa von Leon, und Guimarães wurde Verwaltungssitz der Grafschaft von Portucalensis. In der ersten Hälfte des 12. Jh. stoβ deren Sohn, Afonso Henriques (Alfons Heinrich), von hier aus Richtung Mittel- und Südportugal vor und kämpfte gegen Spanier und Mauren für die Loslösung der Grafschaft gegenüber des Königreiches Leon und der Gründung eines unabhängigen Königreiches. Dies geschah dann schlieβlich in 1143, nachdem König Alfons VII von Leon und Alfons Heinrich den Vertrag von Zamora unterschrieben haben und das Königreich Portugal gegründet wurde.

Bis zu den heutigen Tagen erhält die Stadt seine historische Bedeutung in der Gründungsgeschichte des Landes und sobald man diese kennt, kommt einem der Spaziergang durch seine wunderschöne, in 2001 von der UNESCO in der Liste des Weltkulturerbes aufgenommenen Altstadt, noch interessanter vor. Hier hat man das Gefühl, dass die Zeit stehengeblieben ist und man sich noch im Mittelalter befindet.

Auf Schritt und Tritt stöβt man auf Sehenswürdigkeiten in den bezaubernden Straβen, engen Gassen und malerischen Plätzen, die schon oft als Kulissen für Dreharbeiten und Fotoshootings gedient haben.

Porto

Die heimliche Hauptstadt des Nordens

Die zweitgrößte Metropole Portugals beeindruckt durch ihren Charakter und ihre Menschen. Bekannt als die Stadt der Arbeit, sind Porto und seine Nachbargemeinden das Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes. Auch kulturell und wissenschaftlich liegt Porto im nationalen Panorama ziemlich weit vorne. Wichtige Impulse dafür waren in den letzten Jahren die Anerkennung ihrer historischen Altstadt als Weltkulturerbe 1996 durch die UNESCO und die Benennung Portos als Kulturhauptstadt Europas 2001 (zusammen mit Rotterdam).

Durch die Völkerwanderung entstand an der Mündung des Flusses Douro der griechische Handelsposten namens Kalos (griech. schön) und in der Römerzeit die Siedlung Portus (lat. Hafen). Die zwei Namen flossen zusammen und schon wurde die Region zu Beginn des Christentums als Portus Cale bekannt und entwickelte sich weiter zum Namen der, am Ende des 11. Jh. gegründeten Grafschaft Portucalensis. Nach wenigen Jahrzehnten wurde die Grafschaft von Kastilien unabhängig und das Königreich gegründet, dessen Namen der Stadt zu verdanken ist – Portugal.

Die Gassen und Treppen Portos sind ein verwirrendes Labyrinth, dass jeden zu neuen Entdeckungen einlädt. Als Hafen- und Handelsstadt ist Porto ab dem 13. Jh. gewachsen und tatsächlich war es dieser Hafen, von wo aus das erste Geschwader Portugals in See, Richtung Nordafrika, stach. Präsent bleibt die Erinnerung an den Infanten Dom Henrique – Prinz Heinrich der Seefahrer, der von hier aus die Planung und Vorbereitung der Expedition nach Ceuta organisierte und daran teilnahm. Dieser “Prinz der Meere” und später Verwalter des Christusritterordens, gründete die Seefahrerschule von Sagres und war einer der wichtigsten Persönlichkeiten dieser Epoche der Entdeckungs- und Eroberungsfahrten, die zur Hochblüte Portugals führten und inspiriert noch heute jeden der seine Statue auf der Praça do Infante, vor dem Börsenpalast, betrachtet.

Man nehme sich Zeit für diese “heimliche Hauptstadt des Nordens”, denn diese lebendige Stadt lädt nicht nur zum Einkaufsbummel und zum Flanieren in den Fußgängerzonen ein, sondern auch zur Besichtigung vieler Denkmäler wie die Sé (Kathedrale), Börsenpalast, Clérigos oder die Kirchen von São Francisco und Santa Clara mit prunkvollen Altären aus vergoldeten Holzschnitzereien. Zum Genießen empfehlen sich schöne Cafés, wie das Majestic und das Guarany und Spaziergänge auf Aussichtsterrassen und Gärten wie, z.B., beim Kloster der Serra do Pilar oder Palácio de Cristal und Casa de Serralves, unter vielem anderen was diese fantastische Stadt am Atlantik zu bieten hat.

Der Anblick der letzten Kilometer vom Fluss Douro vor der Mündung wird geprägt von den sechs Brücken zwischen Porto und Vila Nova de Gaia. Besonders die Brücke Dom Luis ist die Verbindung “par excellence” zu den zahlreichen Weinkellereien von Gaia. Am Ufer sieht man  die “Rabelo”-Boote, die wahren Helden bei der Regatta am Johannistag (24. Juni). Es ist ein Muss mit solchen Nachbauten eine Brückenkreuzfahrt auf dem Douro durchzuführen.

Douro

Atemberaubende Landschaften

Der Douro-Fluss ist einer der längsten Flüsse der Iberischen Halbinsel und laut vieler Meinungen, auch einer der schönsten Europas. Im Nachbarland entspringt der Douro als Duero und fliesst zirka 600 km bis er als Grenzfluss durch tiefe Schluchten sich ungefähr 100 km durchkämpft um dann die restlichen, knapp über 200 km durch Portugal bis zur Mündung in Porto zu schaffen. Das grosse Gefälle von der Quelle bis zur Mündung von über 2000 m wird kontrolliert durch Staudämme und Staustufen, die diesen intensiven Fluss zähmen.

Wenn man vom Douro-Tal in Portugal hört, wird besonders die östliche Hälfte vom Flussverlauf im Lande gemeint, von Mesão Frio bis zur Grenze in Barca d´Alva. Es entspricht dem ersten demarkierten Weinanbaugebiet der Welt und zeigt eine atemberaubende Terrassenlandschaft mit großer kultureller Vielfalt. Die Farben und Gerüche sind zu jeder Jahreszeit anders und laden zum wiederkommen ein.

Unvergesslich in der Region sind die Aussichtspunkte, die Dörfer und Denkmäler, die Flussfahrten, die Weine und Gastronomie der “Quintas” so wie die Gastfreundlichkeit der tüchtigen Bevölkerung.

Schon die Römer haben am Douro ihren Wein gestampft und man kann garantiert davon ausgehen, dass diese Jahrtausend lange Tradition weiterhin bestens vertreten wird von den zahlreichen Winzern in der Region. Sei es der weltberühmte Portwein, Qualitätsweine, Sekt, Muskateller aus Favaios, u.a., es gibt für jeden Geschmack eine Menge zu entdecken. Das gesamte Anbaugebiet beträgt 250.000 Hektar. Seit 2001 sind die Weingärten von Alto Douro in der Kategorie “Evolutive und lebendige Kulturlandschaften” als Weltkulturerbe der Menscheit von der UNESCO eingestuft.

Die Flussfahrten auf dem Douro sind ein fantastisches Erlebnis, nicht nur wegen der Landschaften, sondern auch durch die fünf Staustufen die den ganzen Verlauf durch Portugal ermöglichen. Schon allein die Schleuse von Carrapatelo erlaubt einen Höhenunterschied von 35 Metern!

Coimbra

Die historische Studentenstadt

Von der großen Bedeutung Coimbras in der Römerzeit bezeugen die Spuren im Museum Machado de Castro (Kryptoportikus) und im nahegelegenen Ruinenfeld Conimbriga (12 km). Nach den germanischen Volksgruppen haben sich die Mauren hier niedergelassen und aus dieser Zeit stammt der Begriff “Almedina“, wie das Tor in der Unterstadt weiterhin gennant wird.

Später, im 12. Jh., war in Coimbra die erste portugiesische Königsresidenz und somit war es auch die Hauptstadt vom neu gegründeten Königreich Portugal. Eng mit Coimbra verbunden ist die Universität, die zwar in Lissabon (1290) erstmals gegründet wurde, aber kurz darauf nach Coimbra versetzt wurde und zu ihrer internationalen Bedeutung aufstieg. Die Uni zählt zu den ältesten Universitäten Europas und steht unter Denkmalschutz als Weltkulturerbe der UNESCO seit 2013, zusammen mit der Oberstadt und der Sofiastraße in der Unterstadt. Besuchbar sind einige der historischen Gebäude, wie die beeindruckende Bibliothek aus dem 18. Jh. und die “Sala dos Capelos”, die heute weiterhin für die Verleihung der Doktorwürde “Honoris Causa” und für Examen als Kulisse dient. Auch die St.-Michaels-Kapelle aus dem 16. Jh. mit wunderschönen Fliesen und einer prachtvollen Orgel aus dem 18. Jh. sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die Altstadt Coimbras umfasst die historische Universität und den Hang bis zur Unterstadt (Zentrum) am Fluss Mondego. Beeindruckend ist die romanische Kathedrale “Sé Velha”, mit Festungs-Charakter und um diese herum gibt es enge Gassen, Treppen und kleine Geschäfte mit traditionellen Produkten, die zum Entdecken da sind. Im “Mosteiro de Santa Cruz” treffen wir auf die Grabstätten der zwei ersten Könige und auf Spuren anderer bedeutender Persönlichkeiten des Landes, wie z.B. des Heiligen Antonius.
Am südlichen Ufer des Flusses befindet sich das Viertel von Santa Clara, wo weitere Klöster zu sehen sind und seit 1940 die Anlage “Portugal dos Pequenitos”, für Groß und Klein, zum Verweilen und Genießen.
Die typische Gastronomie der Region besteht u.a. aus Leitão à Bairrada (Spanferkel), Chanfana (Ziege) und Reis-Gerichte wie, z.B., mit Neunauge zubereitet. Als Süßspeisen klösterlichen Ursprungs geht die Empfehlung zu den Arrufadas oder Pastéis von Santa Clara und Tentúgal.

Fátima

Altar der Anbetung Muttergottes

Fátima ist der wichtigste katholische Marienwallfahrtsort em Portugal und liegt im Zentrum Portugals, ca. 130 km nördlich von Lissabon. Jährlich sind es um die 5 Millionen Menschen die Fátima aufsuchen, sei es aus festem Glauben, sei es in der Hoffnung Probleme des Lebens zu gentleern. Auch wenn man nicht zum Praktizieren kommt, lohnt sich der Besuch zum Heiligtum. Es ist beeindruckend wie es Menschen aus aller Welt zu dieser Stelle bewegt, um sich zu besinnen und ihren Glauben zu praktizieren.
Der Ursprung des Heiligtums verbindet sich mit drei Kindern, die ihr Erlebnis im Laufe des Jahres 1917 im Tal “Cova da Iria” e em ihrem Heimatdorf Aljustrel bei Fátima, der Menschheit berichtet haben. Die Hirtenkinder Lucia, Francisco e Jacinta waren im Alter zwischen 10 e 7 Jahren und unter sich verwandt. Lucia war die ältere Cousine der Geschwister Francisco und Jacinta. Am 13. Mai hüteten sie die kleine Schafherde der Familie, als plötzlich ein strahlendes Licht auf einer Steineiche sie anlockte und sie betrachteten in diesem Schein eine Frau em Weiß, die sich als Unsere Liebe Frau Rosenkranz vómte. Außer der Botschaft, dass sie täglich für den Weltfrieden beten sollten, wurde ihnen auch mitgeteilt sich die nächsten 5 Monate zu dieser Stelle für neue Begegnungen und Aufgaben zu begeben. Em Folge der Berichte der Kinder versammelten sich schon am 13. Oktober 1917, am Tag der letzten Marienerscheinung, ca. 70.000 Menschen, um die Steineiche, wo heute die Erscheinungskapelle steht und wo dieser Tag als das Geschehen des Sonnenwunders zelebriert wird. Auf dem Platz vom Heiligtum versammeln sich an den Hauptfeiertagen, com 13 de maio e 13 de outubro, gleichzeitig bis zu 200.000 Pilgern. Weitere Stellen zum Praktizieren und Besichtigen sind der Kreuzweg, der von Fatima über Valinhos (mit Marienstatue als Gedenkstätte zur Erscheinung des 19. Agosto 1917) und das Dorf Aljustrel, mit den besuchbaren Elternhäusern der Kinderen der Kinderen Referzhlu. Als Altar der Anbetung Muttergottes empfing Fátima im Laufe der letzten Jahrzehnte die Päpste: Paul VI (1967), Johannes Paul II (1982,1991 u. 2000),

Basilika

Lissabon

Die Hauptstadt des Lichts
Am rechten Ufer vom Fluss Tejo, knapp 5 km von seiner Mündung entfernt, liegt die Hauptstadt Portugals. Eine Stadt auf sieben (oder mehr…) Hügeln erbaut, die sich 20 km am Fluss entlang streckt. Eine Stadt voller Kontraste: mit engen malerischen Gassen in den historischen Vierteln von Alfama, Mouraria, Graça oder Bairro Alto und mit breiten Straßen im Schachbrettmuster in der Baixa (Unterstadt), offenen Plätzen und Prachtalleen in Belém oder moderner Architektur im Parque das Nações (Ex-EXPO98 Gelände).
Lissabon hat das besondere Licht, dass die Stadtsilhouette beleuchtet, hat auch die Tradition des Volksfestes zum Heiligen Antonius und hat “elétricos” wie die Straßenbahn 28, die durch die Gassen und Hügel der Stadt streifen.
Die lange Geschichte der Stadt beginnt mit den Phöniziern, die sie Alis-Ubbo nannten und wurde dann im 2. Jh. von den Römern auf Felicitas Julia Olisipo umgetauft. Zu Beginn des 8. Jh. wurde sie von den Arabern bewohnt und 1147 von dem ersten portugiesischen König Portugals erobert. Im Jahr 1255 ist Lissabon Hauptstadt des Landes geworden. Die Blütezeit der Stadt ist  im 15. und 16. Jh. gewesen, in der Epoche der portugiesischen Seefahrer, die die Welt entdeckt und besegelt haben. Die meisten Zeugnisse dieser Hochblüte kann man am Besten im Belém Viertel erkunden, wo errichtete Monumente und Museen Geschichten erzählen. 
Das Stadtzentrum wurde am 1. November des Jahres 1755 von einem großen Erdbeben, Bränden und Flutwellen zerstört und kurz darauf nach Plänen des damaligen Ministers Sebastião José de Carvalho e Melo (Marquis de Pombal) wiederaufgebaut, der im Sinne der Aufklärung mit symmetrischer Linienführung den Aufbau bestellte und das noch heutige Stadtbild prägte.  
Im 19. und 20. Jh. hat sich die Stadt mit breiten Alleen und neuen Vierteln ausgedehnt, die als “Avenidas Novas” bekannt wurden.
1998 fand eine Weltausstellung in Lissabon statt: die Expo 98. Das Motto war “Die Ozeane, ein Erbe für die Zukunft”. Das Gelände ist heute eine neue Gemeinde der Stadt wo man lebt und arbeitet und gleichtzeitig eine Attraktion, mit moderner Architektur, Theater und Kasino, viele Einkaufsmöglichkeiten und dem täglich besuchbaren Ozeanarium.
 

Alentejo

Die faszinierende Ebene

“Jenseits des Tejo Flusses”, so kann man das Wort “Alentejo” übersetzen. Die Region befindet sich südlich vom Tejo Fluss bis zur Algarve und zwischen der spanischen Grenze und der Atlantikküste. Eine weite Hochebene mit Getreidefeldern, Korkeichenwäldern, Olivenhainen und Weinbergen. Kleine Hügel werden von Burgen und weißen Häusern gekrönt. Diese dünn besiedelte Region teilt sich in 3 Distrikte auf mit den Hauptstädten von Portalegre, Évora und Beja. Évora ist als Weltkulturerbe der UNESCO seit 1986 klassifiziert, wo man Spuren aus verschiedenen Zeitaltern finden kann. Andere Höhepunkte im Alentejo sind z.B. die Festungsstädte Elvas, Marvão, Castelo de Vide und Monsaraz, die man als lebende Museen aus dem Mittelalter besuchen kann. Die weite, raue Küste ist unterbrochen von Sanddünen und Felsenklippen. 
Das Alentejo ist eine der wichtigsten Weinregionen Portugals. Viele einladende Weingüter sorgen für edle Weine, die perfekt und harmonisch zu der deftigen Gastronomie der Region passen. Einige regionale Gerichte: Sopa de Cação (Haifischsuppe), Açorda Alentejana (Brotsuppe), Suppen, die mit Olivenöl und Koriander gewürzt werden, Gerichte vom Lamm und Iberisches Schwein, Jagdwild und diverse traditionelle Vorspeisen, wie Schafs- und Ziegenkäse oder Iberico-Schinken.
Die regionalen Nachspeisen, viele als Kloster-Süßspeisen bekannt, sind aus Eiern, Mandeln und Kürbis gezaubert, wie Morgado, Barriga de Freira, Bolo de Requeijão und Sericaia mit Pflaumen.
Bedeutend sind auch die Kunsthandwerke aus Kork, Holz und Keramik, sowie die traditionsreichen Teppiche von Arraiolos oder die berühmten Kuhglocken (Treichel) von Alcáçovas, die seit 2015 UNESCO Kulturgut sind.

ALENTEJO LANDSCHAFT

Évora

Römer und Könige

Évora ist die Hauptstadt der historischen Provinz Alto Alentejo (Oberalentejo) und gleichzeitig Distrikthauptstadt. Der Name dieser Stadt wird abgeleitet von Ebora, wahrscheinlich der keltische Begriff für die Baumart der Eiben. Diese Region hatte seit dem Beginn der Menschheit Anziehungskraft und davon bezeugen mehrere archäologische Funde aus der Stein- und Eisenzeit, wie z.B. die Steinsetzungen von Chromlech Almendres, Menhire und Dolmen. Während der römischen Besetzung spielte Évora an der Legionenstraße zwischen Lissabon (Felicitas Julia) und Mérida (Augusta Emerita) eine wichtige Rolle und war bekannt als Liberalitas Julia. Die weiße Museumsstadt (UNESCO, 1986) erhebt sich auf einem sanften Hügel und dominiert die Region. Die Stadt ist heute noch von einem gut erhaltenen Mauerring umgegeben, der im Laufe verschiedener Jahrhunderte entstand. Die Hochblüte erlebte Évora im 16 Jh. als die Königshöfe von Manuel I und seinem Sohn João III länger hier residierten, sowie das Erzbistum in dieser Epoche gegründet wurde. Das Stadtbild wird durch den Diana Tempel aus der Römerzeit (2. Jh.), der imposanten Kathedrale aus dem 13. Jh., der Universität aus dem 16. Jh., den Giraldo Platz im Herzen der Stadt und der berühmten Gebeinkapelle im ehemaligen Franziskanerkloster, geprägt.

Évora

Algarve

Der sonnige Süden

Die Algarve ist die südlichste Region Portugals, ein Landstreifen, der sich 160 km am Atlantik ausdehnt, von der spanischen Grenze bis zum südwestlichsten Punkt Europas – dem Kap São Vicente. Die Küste ist sehr abwechslungsreich mit langen weißen Sandstränden und vorgelagerten Inseln an der Ostalgarve, bekannt als Sotavento (Wind abgewandt). Im Gegensatz dazu gibt es im westlichen Bereich Steilküsten mit kleinen malerischen Buchten und fantastischen Felsformationen – Barlavento (Wind zugewandt).

Eine Gebirgs- und Hügelkette, die aus den Serras von Monchique (902 m), Caldeirão (589 m) und Espinhaço de Cão (297 m) besteht trennt die Algarve vom nördlich gelegenen Alentejo. Es bildet eine natürliche Barriere zu den kontinentalen Winden aus dem Norden. Der Streifen zwischen den Serras und der Küste – Barrocal, ist ein fruchtbares Gebiet mit Orangen- und Olivenhainen, Weingärten, Feigen-, Mandel- und Johannisbrotbäumen.

Die Fruchtbarkeit dieses Gebietes hängt mit den geologischen Elementen und dem Klima zusammen. Die Sonne verwöhnt nahezu ganzjährig die Algarve, so gibt es ca. 300 Sonnentage im Jahr. Außer dem Schutz von Norden durch das Hügelgebiet sorgen die kühlende Brise vom Atlantik und die Nähe zu Nordafrika für ein ganzjährig mildes Klima.

Der Name Algarve leitet sich aus dem arabischen “Al-Gharb” ab, was “Der Westen” bedeutet. Zwischen dem 8. und dem 13. Jahrhundert stand die Region unter arabischer Besetzung, 100 Jahre länger als Lissabon. Die arabischen Spuren sind heute noch in Ortschaften wie Silves und Loulé, sowie in der Sprache und Traditionen zu erkennen.

Lohnenswert ist es Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden, wie Sagres, Lagos, Faro oder Tavira. Geheimtipps sind die kleinen verschlafenen Dörfer wie Alte oder Querença. Wanderer kommen auf ihre Kosten entlang der unberührten Natur des Hinterlandes und der Naturparks der Costa Vicentina (Vincentinischen Küste – Westalagrve) und der Ria Formosa (Ostalgarve).

Die "Ria Formosa"

Die Ria Formosa ist ein Naturschutzgebiet, das sich westlich von Faro nach Osten ca. 60 km bis Cacela Velha erstreckt. Es umfasst eine Fläche von etwa 18.000 Hektar.

Dieses wichtigste Feuchtgebiet im Süden Portugals wurde 1987 als Naturpark klassifiziert und wurde durch einen völkerrechtlichen Vertrag (die “Ramsar-Konvention”) in die Liste der weltweit bedeutenden Feuchtgebiete aufgenommen.

Mit dem Begriff Ria werden in Portugal flache Lagunen an der Küste bezeichnet, die von Dünen umschlossen sind, aber dennoch Zugang zum Meer haben. Diese Landschaften befinden sich durch die Einflüsse der Gezeiten in einem ständigen Wandel. Sie sind gekennzeichnet durch eine besonders reiche Vegetation von Blumen und Pflanzen, die sich dem salzhaltigen Boden angepasst haben. Durch sie werden Insekten, Schnecken und kleine Meerestiere angelockt, die wiederum die Nahrungsgrundlage für Seevögel und besonders die Zugvögel bilden. Diese machen hier im Frühjahr und Herbst zu tausenden halt auf ihrer Reise zwischen Europa und Afrika. Daher wird die Ria Formosa auch international als IBA (Important Bird Area) eingestuft. Sie bietet Schutz für seltene Vögel wie zum Beispiel das Purpurhuhn, das Symbol des Naturparks.

Es kommen aber nicht nur Vögel in diesem Naturpark vor. Es lassen sich auch andere gefährdete Tiere wie das Chamäleon beobachten, ein Reptil, das in Portugal nur hier zu finden ist. Außerdem befindet sich hier eine der weltweit größten Populationen des Seepferdchens, eine Tierart, die ebenfalls weltweit vom Aussterben bedroht ist.

Darüber hinaus hat die Ria Formosa für die Region Algarve auch noch eine wirtschaftliche Bedeutung, es gibt hier Meersalzgewinnung sowie Fisch-, Muschel- und Austernzucht. Ca. 80% des portugiesischen Gesamtexports dieser Waren werden hier produziert.

Es lässt sich hier bei Wanderungen, Radtouren und Bootsfahrten vieles entdecken. Die Ria Formosa ist reich an Natur, Kultur und Tradition!

Lagos & Westalgarve

Auf den Spuren Heinrichs des Seefahrers

Die Westalgarve entspricht der Felsalgarve, bekannt als Barlavento (frei übersetzt: “die dem Wind zugewandte Seite” – Luv). Geographisch umfaßt dieses Gebiet den westlichen Bereich der Algarve bis zum Falésia Strand bei Albufeira (Grenze zur Ostalgarve). Es ist die bekannteste Algarve, von der man träumt, mit all ihren Stränden zwischen ockerfarbenen Klippen und Buchten. Besonders schön sind die Küstenabschnitte von Algar Seco, Benagil und Ponta da Piedade, die mit ihren Grotten am meisten auf den Ansichtskarten abgebildet werden. Historisch gesehen sind die Städte Portimão, Lagos und Sagres wahrscheinlich die wichtigsten an der Küste. Portimão liegt an der Mündung vom Fluss Arade, der heute noch die Bootsverbindung (ca. 15 km) zu einer der ehemaligen Hauptstädte in der Region erlaubt – Silves. Portimão ist die größte Stadt an der Westalgarve und hat auch Bedeutung als Fischerstadt und Urlaubsziel (Praia da Rocha). Lagos, mit ihrer riesigen natürlichen Bucht war prädestiniert eine Hafenstadt zu sein! Hier sind die Spuren von Heinrich dem Seefahrer, Infante Dom Henrique, präsent. Verschiedene Sehenswürdigkeiten bezeugen dass von hier aus die ersten Schiffe, u.a. portugiesische Karavellen, in See stachen und auch vor Ort gebaut wurden. Nicht weit von Lagos entfernt beginnt einer der wichtigsten Naturparks des Landes – Naturpark Südwest-Alentejo und Costa Vicentina, der sich entlang des Küstenstreifens bis Sagres erstreckt und weiter Richtung Norden bis kurz vor Sines, schon im Alentejo. Sagres ist bekannt für die einstige “Seefahrerschule” vom Prinzen Heinrich dem Seefahrer und dass sich in unmittelbarer Nähe der Südwestzipfel des Festlandes Europas befindet – Cabo São Vicente.

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